aus Das Menschenwort
Euch Menschen wurde von dem Schöpfer als eine große Gnade für Euer Reifen in der groben Stofflichkeit die Fähigkeit des Wortformens geschenkt. …
...eine ganz besonders hohe Gabe ...aus der Verpflichtungen erwachsen und eine ungeheure Verantwortung...denn ihr sollt mit der Sprache und durch sie in der Schöpfung wirken! …
Achtet auf euer Wort! Eure Rede sei einfach und wahr! Sie birgt in sich nach dem Heiligen Willen Gottes eine Fähigkeit zu formen, aufbauend oder auch verheerend, je nach Art der Worte und des Sprechers.
Vergeudet diese hohe Gabe nicht...sondern sucht sie richtig zu erkennen in ihrem ganzen Wert. …
Hütet euch deshalb vor Menschen, die viel reden; denn mit diesen geht Zersetzung. Aufbauende in dieser Schöpfung aber sollt Ihr werden, keine Schwätzer!
Achtet auf euer Wort! Sprecht nicht, nur um zu reden. Und redet nur wo, wann und wie es nötig ist! Es soll ein Abglanz in dem Menschenworte liegen von dem Gotteswort, das Leben ist und ewig Leben bleiben wird.
Ihr wisst, die ganze Schöpfung schwingt in dem Wort des Herrn! Gibt euch das nicht zu denken? Die Schöpfung schwingt in Ihm, wie auch Ihr selbst, die Ihr zur Schöpfung ja gehört; denn sie entstand aus ihm und wird durch dieses Wort gehalten.
Es ist den Menschen klar gekündet worden: „Im Anfang war das Wort! Und das Wort war bei Gott! Und Gott war das Wort!“
… Das Menschenwort vermag zwar seine Wirkung nur bis in die Ebene der feinen Grobstofflichkeit zu versenden, aber das genügt, um Menschen- und auch Völkerschicksale in Rückwirkung zu formen hier auf Erden!
… Achtet deshalb aller Worte; denn sie bergen für euch Freude oder Leid, sie bauen auf oder zersetzen, sie bringen Klarheit, können aber auch verwirren …